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Der TURM am Reimlinger Tor

Reimlinger Tor-Turm

Das Reimlinger Tor sicherte die wichtige, bereits von den Römern vorgegebene Fernstraßenverbindung, die über Harburg und Donauwörth zur Donau und weiter nach Augsburg und zu den Alpenpässen nach Italien führte.

Das Reimlinger Tor ist im Kern das älteste Stadttor der insgesamt fünf Stadttore der ehemals freien Reichsstadt Nördlingen. Von der um 1360/70 errichteten Anlage ist nur noch das Sockelgeschoß des Hauptturmes erhalten. Eine erste umfassende Erneuerung und Veränderung unter der Beratung des Kirchenbaumeisters bei St. Georg, Heinrich Echser, wurde zwischen 1479 und 1488 ausgeführt. Zu dieser Maßnahme gehörte wohl auch die verstärkte Befestigung des Vortores mit einer sogenannten Barbakane, ein Vorwerk mit zwei kleinen Flankentürmen. Das stirnseitig über der Einfahrt in den Stein gemeißelte Adlerwappen wurde um 1550 von dem Bildhauer Hans Fuchs gefertigt.

Das heutige Erscheinungsbild des Torturmes ist um 1600 entstanden. Zu diesem Zeitpunkt wurde das spätmittelalterliche steile Faltdach durch den überdeckten Geschützboden mit seiner abgerundeten Brüstung ersetzt. Wie üblich wurde auch dieses Stadttor während des Dreißigjährigen Krieges, um 1630, mit einer Sternschanze verstärkt.

Bis zum Jahr 1755 diente mit einer Holztäfelung ausgeschlagene Dachstube als Raum für den Turmwächter. Im deren Vorraum ist eine Herdstelle mit einer Rauchabzugshaube vorhanden.

Obgleich die Barbakane mit den beiden Rundtürmen 1825 abgetragen wurde, zeigt sich das Reimlinger Tor mit seinem erhaltenen feldseitigen Brückenwerk und den Zwingermauern noch weitgehend in seinem ursprünglichen Charakter.

 
 
Den Reimlinger Tor-Turm nutzen die
    ‚Landsknechte 1634 Nördlingen e.V.‘
        als Sitzungsraum und für
         Vereinsveranstaltungen.
   
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Reichsadler am Reimlinger Tor Turm
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Blick auf Stadtmauer und Altstadt.
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